Gesundheitsfolgenabschätzung (GFA) Thema Gemeinschaftsverpflegung

Am 05. April 2016 fand im Gesundheitsfonds Steiermark ein vierstündiger GFA-Sichtungsworkshop zur Gesundheitsfolgenabschätzung mit dem Thema „Gesetzliche Implementierung von Mindeststandards in der Gemeinschaftsverpflegung auf steirischer Landesebene“ statt. In einem Sichtungsworkshop wird üblicherweise gemeinschaftlich mit den TeilnehmerInnen beschlossen, ob eine GFA (also ein standardisiertes, freiwilliges Verfahren um die gesundheitlichen Auswirkungen von geplanten Projekten auf die Bevölkerung zu bewerten bzw. positive Auswirkungen zu verstärken und negative Auswirkungen zu verhindern) zum Vorhaben durchgeführt werden soll oder nicht.
​Der Sichtungsworkshop kurz zusammengefasst:
Insgesamt nahmen 17 VertreterInnen aus unterschiedlichen Institutionen an der Veranstaltung teil. Diskutiert wurden die Fragestellungen, welche Bevölkerungsgruppen vom Vorhaben betroffen sind und welche Auswirkungen (positiv, negativ, neutral) das Vorhaben auf diese hat. Des Weiteren wurde reflektiert, welche Gesundheitsdeterminanten vom Vorhaben in positiver, negativer oder neuraler Weise beeinflusst werden. Abschließend wurde einheitlich beschlossen, dass keine GFA zum Vorhaben durchgeführt werden soll, aber Empfehlungen abgegeben werden können, um das Vorhaben zu optimieren.

Für weitere Informationen bzw. für einen ausführlichen Bericht zum Sichtungsworkshop dürfen wir Sie auf unseren Downloadbereich verweisen.

Wenn Sie mehr zum Instrument der Gesundheitsfolgenabschätzung erfahren möchten, empfehlen wir Ihnen insbesondere die Website der Gesundheit Österreich GmbH.

Wir bedanken uns bei allen TeilnehmerInnen für die engagierte Mitarbeit und dürfen Ihnen versichern, dass wir aktiv an der Umsetzung der im Sichtungsworkshop abgegebenen Empfehlungen arbeiten.