Förderungsmöglichkeiten

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Für die Umsetzung von Ernährungsprojekten/Projekten im Lebensmittelbereich gibt es vielfältige Möglichkeiten einer finanziellen Unterstützung.

Diese Möglichkeiten sind hier für Sie als Service aufgelistet


  

Möglichkeiten für eine Förderung direkt von der Initiative GEMEINSAM G´SUND GENIESSEN


Im Rahmen der steirischen Initiative GEMEINSAM G´SUND GENIESSEN werden Gemeinschaftsverpflegungseinrichtungen (dazu gehören z. B. Kinderkrippen, Schulen und Pflegeheime) für 2019 wieder Fördermittel für gesünderes Essen zur Verfügung gestellt. Pro Einrichtung stehen max. € 1.500,- an Fördermittel zur Verfügung. Mit den Fördermitteln kann der Speiseplan, aber auch die Automatenbefüllung mit einer Expertin​ geprüft und optimiert werden. Im kleineren Umfang können auch Sachkosten finanziert werden, wie z. B. ein Gemüsehochbeet.Eingereicht werden kann um eine Förderung von 1. Februar 2019 bis 31. Juli 2019. 

Alle Unterlagen zur Förderung finden Sie hier. 

Förderungsrichtlinie, Ablauf und ExpertInnen
GGG-Förderungsrichtlinie 2019​ 
ExpertInnen Steirische Mindeststandards​​

Formulare:
1.    Beantragung
GGG-Förderungsantrag 2019 (.doc); GGG-Förderungsantrag 2019​ (.pdf)

2.    Nachweis
GGG-Belegsaufstellung 2019
- ​Rechnungen, die die widmungsgemäße Verwendung gemäß Förderungsrichtlinie bzw. Förderungsvereinbarung belegen
Ausgefüllte Checklisten, gemäß der Förderungsrichtlinie



 Weitere Möglichkeiten für eine Förderung

(österreichweite Darstellung)

Für die Umsetzung von Ernährungsprojekten/Projekten im Lebensmittelbereich gibt es aber auch weitere Möglichkeiten einer finanziellen Unterstützung.


Kategorien:

 

Kinder- und Jugendprojekte

Projektunterstützungen über XUND und DU
Über XUND und DU können von 2018-2021 Mikroförderungen in der Höhe von bis zu € 300,00 von Organisationen & Einrichtungen aus allen Bereichen der schulischen und außerschulischen Jugendarbeit abgeholt werden, die auch für den Bereich gesundheitsförderliche Ernährung verwendet werden können. Regionale Initiativen können von Jahresanfang bis zur jeweiligen Jugendgesundheitskonferenz stattfinden. Hauptzielgruppe sind (sozial benachteiligte) Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren. Es kann sich dabei um kurzfristige Aktionen, mittelfristige Projekte oder langfristige Maßnahmen handeln. Die Initiativen müssen in der Steiermark stattfinden und bei einer Jugendgesundheitskonferenz präsentiert werden.

(Projektbeispiele: Hochbeet, Kräuterwanderungen, gemeinsam Kochen UND gemeinsam Essen in einer entspannten Atmosphäre).

Mehr Infos zur Projektunterstützung unter: https://xund.logo.at/300

Eure Projekte
​Eure Projekte ist eine Initiative des Bundesministeriums für Familien und Jugend in Kooperation mit den Österreichischen Jugendinfos. Junge Leute, die ein Projekt machen wollen, können einfach und unbürokratisch um eine finanzielle Unterstützung von bis zu 500 € ansuchen. Gefördert werden können z. B. gemeinsame Kochveranstaltungen. 

Mehr zu den Fördervoraussetzungen erfahren Sie hier.

Schulprogramm
Die EU fördert die Verteilung von frischem Obst (ganz oder zerteilt und verpackt), frischem Gemüse (ganz oder zerteilt und verpackt) oder Schulmilch direkt im Klassenzimmer. Weiters wird die Durchführung flankierender pädagogischer Maßnahmen (Verkostungen, Exkursionen, …) sowie Kommunikationsmaßnahmen (Werbemaßnahmen, …)  gefördert. 

Gefördert werden dabei

  • bei Produktlieferungen (Obst und Gemüse): bis zu einer Höhe von maximal EUR 6,50 pro Kilogramm  gelieferter Menge eine Beihilfe in Höhe von 50 %
  • bei flankierenden pädagogischen Maßnahmen: fixe Pauschalsätze (zw. EUR 3,00 – 6,00 / Kind
  • ausgewählte Kommunikationsmaßnahmen: 100 % der NETTO-Kosten
 
Schulen und Kindergärten, die an dieser Aktion teilnehmen wollen, können mit der Agrarmarkt Austria (AMA) oder einem zugelassenen Lieferanten Kontakt aufnehmen. Eine Liste mit zugelassenen Lieferanten ist/wird auf der AMA-Homepage (https://www.ama.at/Fachliche-Informationen/Schulprogramm/Produktlieferungen) veröffentlicht.
Achtung: Begünstigte der Produktlieferungen sind ausschließlich Kinder in schulischen Einrichtungen bzw. Kinderbetreuungseinrichtungen -  Tageseltern oder Horte  dürfen an diesem Programm nicht teilnehmen! 

Mehr zu den Fördervoraussetzungen erfahren Sie  hier: https://www.ama.at/Fachliche-Informationen/Schulprogramm/Merkblaetter-und-Formulare#12135

Bildungsförderungsfonds für Gesundheit und Nachhaltige Entwicklung
Der Bildungsförderungsfonds für Gesundheit und Nachhaltige Entwicklung vom BMLFUW stellt materielle Unterstützung für umwelt- und gesundheitsrelevante Schulprojekte zur Verfügung. Schulen können dabei pro Projekt mit bis zu € 1.200,00 gefördert werden, außerschulische Organisationen mit bis zu € 10.000,00 Fördersumme erhalten.
Achtung: Für schulische und außerschulische Projekte gibt es unterschiedliche Einreichfristen.
Mehr zu den Fördervoraussetzungen für Schulen erfahren Sie hier.
Mehr zu den Fördervoraussetzungen für außerschulische Organisationen erfahren Sie hier.

 

Gesundheitsförderungsprojekte allgemein

Gesundheitsressorts des Landes Steiermark
Das Gesundheitsressort des Landes Steiermark vergibt Subventionen für Projekte und Maßnahmen im Bereich Gesundheitsförderung und –vorsorge. Steirische (Gesundheits-)Einrichtungen und (Gebiets-)Körperschaften werden finanziell unterstützt, die steirischen Gesundheitsziele dienen dabei als Basisdokument. 
Weiteres entnehmen Sie bitte den Förderrichtlinien bzw. dem Förderwegweiser.

Fonds Gesundes Österreich (FGÖ)
Der FGÖ ist die nationale Kompetenz- und Förderstelle für Gesundheitsförderung und einer von drei Geschäftsbereichen der Gesundheit Österreich GmbH. Bund, Länder und Gemeinden stellen gemeinsam das jährliche Budget von 7,2 Mio. Euro bereit.
Achtung: Der FGÖ trägt in der Regel 1⁄3 bis 2⁄3 der Projektkosten, die restlichen Kosten müssen durch Eigenmittel oder weitere Finanziers gedeckt werden. Grundsätzlich fördert der FGÖ nur Projekte mit einem Gesamtvolumen von mehr als € 10.000,00 (Ausnahmen gibt es für Projekte in der schulischen Gesundheitsförderung, der Betrieblichen Gesundheitsförderung und kommunale Projekte “Gemeinsam gesund in  …“ - hier liegt die Untergrenze bei € 5.000,00). Mehr zu den Fördervoraussetzungen entnehmen Sie bitte der FGÖ-Website.

Bundesministerium für Gesundheit (BMG)
Das Gesundheitsministerium fördert überregionale Projekte bzw. Modellprojekte von besonderem gesundheitspolitischen Interesse von gemeinnützigen Organisationen. Es werden jährlich eigene Förderschwerpunkte festgelegt.
Achtung: Ansuchen, die nicht die jeweiligen Schwerpunkte betreffen, können nicht
gefördert werden. Informationen zu den Schwerpunkten sowie die entsprechenden Formulare finden Sie auf der Website des Gesundheitsministeriums.
 

EU-Förderungen im Bereich „Programm Gesundheit“
Das Gesundheitsprogramm unterstützt Vorhaben, die im Einklang mit den 23 thematischen Schwerpunkten des Programms zur Verbesserung und zum Schutz der menschlichen Gesundheit beitragen und den EU-Ländern dabei helfen, ihre Gesundheitssysteme innovativ und tragfähig zu gestalten. Die Finanzierungsmechanismen sind je nach Projektart unterschiedlich. Förderungen können z. B. von Einrichtungen des öffentlichen Sektors (insbesondere Forschungs- und Gesundheitseinrichtungen, Universitäten und Hochschulen) abgerufen werden.
Achtung: Calls und weitere Fördervoraussetzungen sind hier ersichtlich.


Projekte, die (indirekt) dazu beitragen, die Gesundheit zu verbessern

z.B. durch Produktinnovationen, Logistikprojekte, neue technische Errungenschaften (wie Snackautomaten mit Ernährungsinformationen am Display):

Steirische Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH
Die SFG vergibt als One-Stop-Shop Förderungsmittel des Landes Steiermark und Förderungsmittel der Europäischen Union aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Zuschüsse können sich jene Unternehmen holen, die durch Innovationsmaßnahmen zur Stärkung der eigenen Wirtschaftskraft und des Wirtschaftsstandortes Steiermark beitragen.
Achtung: Für den Lebensmittelbereich sind  insbesondere die Förderschienen „Ideen!Reich“ und „Lebens!Nah“ interessant. Mehr zu den Förderungen erfahren Sie hier.

EU-Förderungen im Bereich „Österreichisches Programm zur ländlichen Entwicklung 2014-2020“
Die Ländliche Entwicklung ist das zentrale Element der österreichischen Agrarpolitik. Sie unterstützt eine moderne, effizient und nachhaltig produzierende Landwirtschaft, aber auch die regionale Wirtschaft und die Gemeinden und setzt soziale Akzente. Das Programm  ist damit ein Wachstumsmotor für den ländlichen Raum. Bis 2020 stehen jährlich 1,1 Milliarden Euro zur Verfügung, mehr als Hälfte davon wird von der EU finanziert.
Ein neues – und insbesondere für die Produktentwicklung interessantes - Konzept zur Förderung von Innovationen in der Landwirtschaft ist dabei die Europäische Innovationspartnerschaft „Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit“. Die operativen Ziele der EIP umfassen einen erfolgreichen Brückenschlag zwischen der modernen Forschung und Technologie und den Interessengruppen, darunter Landwirte, Vertreter aus Wirtschaft und Industrie, Beratungsdienste und Interessensvertretern.
Achtung: Fördervoraussetzungen und Calls sind auf der Website des Ministeriums für ein Lebenswertes Österreich ersichtlich.
Eine weitere Möglichkeit lokale ernährungs-/lebensmittelspezifische Projekte in Zusammenhang mit der ländlichen Entwicklung zu fördern, ist über das Programm LEADER.
Achtung: Die Fördermöglichkeit besteht nur, wenn das angedachte Projekt einen positiven Beitrag zur Umsetzung der Lokalen Entwicklungsstrategie (und die ist für jede LEADER-Region individuell!) leistet. 
Die Entwicklungsstrategien sowie weitere Fördervoraussetzungen und Ansprechpersonen sind hier ersichtlich.

Beratungsprogramm „Küchenprofi[t]"
Mit Juni 2016 startete das steirische Regionalprogramm Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit WIN gemeinsam mit einigen Bundesländern, dem BMLFUW und der Plattform „United against waste" eine Offensive gegen Lebensmittelverschwendung in Großküchen und Gastronomiebetrieben. Speziell geschulte BeraterInnen mit langjähriger Erfahrung in Küchenabläufen sowie Analysekräfte stehen interessierten Betrieben im Rahmen einer vor-Ort Beratung zur Seite und sagen mit ihnen gemeinsam vermeidbarer Lebensmittelverschwendung den Kampf an.
Das Beratungspaket umfasst insgesamt 24 Stunden, hat einen Wert von 1920 € und wird mit 960 € gefördert.
Mehr zu den Fördervoraussetzungen erfahren Sie hier.